Verfasst von: Axel Brodehl | 19. November 2016

Konferenz Verbraucherschlichtung aus Unternehmersicht

Am 24.11.2016 findet im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz die Konferenz „Verbraucherschlichtung aus Unternehmersicht“ statt. Hierbei geht es unter anderem um die am 01. Februar 2017 in Kraft tretenden Informationspflichten für Unternehmer gemäß §§ 36, 37 VSBG.

Die Einladung richtet sich an Unternehmen und Wirtschaftsverbände. Hier kann man sich noch bis zum 22.11.2016 für die Veranstaltung in Berlin anmelden.

Verfasst von: Axel Brodehl | 17. November 2016

Neue Informationspflichten für Unternehmen

Seit dem 01. April 2016 ist das Gesetz über die alternative Streitbeilegung in Verbrauchersachen (kurz: Verbraucherstreitbeilegungsgesetz) in Kraft. Zum 01. Februar 2017 werden nun auch die §§ 36, 37 VSBG in Kraft treten, in denen die Informationspflichten von Unternehmen geregelt sind. Danach sind Unternehmen verpflichtet, Verbraucher auf die Möglichkeit einer außergerichtlichen Streitbeilegung aufmerksam zu machen, wenn es bei Kauf-, Dienstleistungs- oder Online-Verträgen zu Konflikten kommt (siehe auch hier).

Ein Unternehmer, der eine Website unterhält oder Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) verwendet, muß den Verbraucher gemäß § 36 VSBG klar und verständlich davon in Kenntnis setzen, inwiefern er zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren bereit oder verpflichtet ist und welche Verbraucherschlichtungsstelle zuständig ist. Der Unternehmer muß diese Hinweise auf seiner Website bzw. zusammen mit seinen AGB aufzeigen.

Hier ist der Wortlaut vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz:

§ 36 VSBG
Allgemeine Informationspflicht
(1) Ein Unternehmer, der eine Webseite unterhält oder Allgemeine Geschäftsbedingungen verwendet, hat den Verbraucher leicht zugänglich, klar und verständlich
1. in Kenntnis zu setzen davon, inwieweit er bereit ist oder verpflichtet ist, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen, und
2. auf die zuständige Verbraucherschlichtungsstelle hinzuweisen, wenn sich der Unternehmer zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle verpflichtet hat oder wenn er auf Grund von Rechtsvorschriften zur Teilnahme verpflichtet ist; der Hinweis muss Angaben zu Anschrift und Webseite der Verbraucherschlichtungsstelle sowie eine Erklärung des Unternehmers, an einem Streitbeilegungsverfahren vor dieser Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen, enthalten.
(2) Die Informationen nach Absatz 1 müssen
1. auf der Webseite des Unternehmers erscheinen, wenn der Unternehmer eine Webseite unterhält,
2. zusammen mit seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen gegeben werden, wenn der Unternehmer Allgemeine Geschäftsbedingungen verwendet.
(3) Von der Informationspflicht nach Absatz 1 Nummer 1 ausgenommen ist ein Unternehmer, der am 31. Dezember des vorangegangenen Jahres zehn oder weniger Personen beschäftigt hat.
§ 37 VSBG
Informationen nach Entstehen der Streitigkeit
(1) Der Unternehmer hat den Verbraucher auf eine für ihn zuständige Verbraucherschlichtungsstelle unter Angabe von deren Anschrift und Webseite hinzuweisen, wenn die Streitigkeit über einen Verbrauchervertrag durch den Unternehmer und den Verbraucher nicht beigelegt werden konnte. Der Unternehmer gibt zugleich an, ob er zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren bei dieser Verbraucherschlichtungsstelle bereit ist oder verpflichtet ist. Ist der Unternehmer zur Teilnahme am Streitbeilegungsverfahren einer oder mehrerer Verbraucherschlichtungsstellen bereit oder verpflichtet, so hat er diese Stelle oder diese Stellen anzugeben.
(2) Der Hinweis muss in Textform gegeben werden.
Verfasst von: Axel Brodehl | 31. Oktober 2016

Falscher Mediator bei der Formel 1

Im Mercedes AMG F1 Team kracht es regelmäßig zwischen dem amtierenden, dreifachen Weltmeister Lewis Hamilton, und dem derzeit führenden Nico Rosberg. Das bringt die Teamverantwortlichen wie Aufsichtsrat Niki Lauda und Teamchef Toto Wolff immer wieder zur Verzweiflung. Hierzu schrieb DiePresse.com am Wochenende des Artikel „Der Mediator der Formel 1: Maßregeln, schmeicheln und siegen“.

Die letzte Teamkollision liegt bereits 5 Monate zurück. Und trotz des zwei Rennen vor Saisonende noch offenen Ausgangs – Rosberg führt in der Gesamtwertung mit 19 Punkten vor Hamilton – ist angeblich wieder Teamfrieden eingekehrt. Das wird insbesondere dem Teamchef Wolff zugeschrieben. Seine Aufgabe sei es, die Kontrahenten zu loben und zu maßregeln. Aber seine Arbeit deshalb als „Mediation“ zu bezeichnen, die zu seinen Stärken gehöre, zeigt mal wieder das fehlende Verständnis vieler Redaktionen für die Mediation. Inzwischen wird nur allzu oft jegliche Form von Streitbeilegung vorschnell als Mediation bezeichnet – sei es beispielsweise die Schlichtung im Rahmen von Stuttgart 21 oder der Abschluß von Koalitionsvereinbarungen. Dabei wird verkannt, daß hier weder ein Mediationsverfahren durchgeführt noch ein Mediator am Werk ist. Denn Mediationen sind außergerichtliche Verfahren, die bestimmten Strukturen folgen. Es darf bezweifelt werden, daß Toto Wolff mit Hamilton und Rosberg ein solches Verfahren durchführt. Und auch wenn der Begriff des Mediators weiterhin nicht geschützt ist, so dürfte es Teamchef Wolff zumindest am Merkmal der Unabhängigkeit fehlen.

Bevor der nächste Artikel mit den Begriffen Mediation oder Mediator von einem TV- oder Radiosender, einer Zeitung, Zeitschrift oder Onlineplattform veröffentlicht wird, lohnt sich ein Blick ins Lexikon oder das Anschauen des leicht verständlichen Erklärvideos des Bundesverband Mediation e.V.

Verfasst von: Axel Brodehl | 30. September 2016

Bandbreite Mediationsausbildung

Es ist schon erstaunlich, wie unterschiedlich die Grundausbildungen Mediation ausfallen. War um die Jahrtausendwende noch eine primäre Frage, ob ein Kurs 90 oder 120 Stunden umfaßt, erstreckt sich die Bandbreite inzwischen von 90 bis teilweise über 200 Stunden, von (fast) reiner Praxis bis (fast) reiner Theorie. Viele Ausbildungen bestehen ausschließlich aus Präsenzveranstaltungen, aber es ziehen auch immer mehr Online-Angebote ein, die zum Beispiel teilweise in Form von Webinaren abgehalten werden. Außerdem gibt es immer mehr Kurse, die vom Umfang jedoch nicht ausreichen, am Ende eine Zertifizierung zu ermöglichen.

Und dann gibt es die Studiengänge, allen voran die etablierten Kurse an der FernUni Hagen und an der EuropaUniversität Viadrina, mit einer Kombination aus Selbststudium und Präsenzveranstaltungen. Bei letzterer hat gestern ein neuer Jahrgang begonnen – wieder aufgeteilt in zwei Gruppen, von denen die eine aus Teilnehmern mit bereits vorhandener Mediationsausbildung besteht, während die andere innerhalb des Studiums auch eine praktische Ausbildung genießt. Voraussetzung für die Teilnahme in beiden Kursen ist unter anderem der erfolgreiche Abschluß eines vorherigen Studiums sowie bereits gesammelte Berufserfahrung, von denen die Teilnehmer dann wechselseitig profitieren können. 

Infos zu den genannten Studiengängen mit jeweils weiterführenden Links finden sich hier: 

FernUni Hagen

Europa-Universität Viadrina

Verfasst von: Axel Brodehl | 24. August 2016

Zuliefererstreit bei VW

Ein Klassiker der Wirtschaftsmediation: zwei Unternehmen arbeiten seit Jahren eng miteinander und sind eigentlich aufeinander angewiesen. Dann kommt Sand ins Getriebe, ein Streit eskaliert. Im schlimmsten Fall wird der Disput in den Medien ausgetragen oder zumindest verfolgt; so war es gerade zu sehen zwischen der Volkswagen AG und zwei Tochterunternehmen des Zulieferers Prevent.

Zwischenzeitlich hatte sich sogar die Bundesregierung eingeschaltet. Aus Sorge um ca. 28.000 betroffene Arbeitsplätze, für die Kurzarbeit im Gespräch war, was die Beitragszahler etwa 10 Millionen pro Woche hätte kosten können, appellierte die Bundesregierung an die Konfliktparteien, sich zu einigen. Der ausgetragene Konflikt kostete die Volkswagen AG angeblich 100 Millionen Euro pro Tag. Inzwischen kam es zu einer Einigung, deren Inhalt öffentlich nicht bekannt ist.

Der Konflikt und die zukünftige Weiterarbeit zwischen VW und Prevent zeigt, wie sehr beide Seiten aufeinander angewiesen sind. Nicht immer findet sich so schnell eine Lösung wie im vorliegenden Fall. Wenn Emotionen eine Rolle spielen, kann der Klärungsprozeß deutlich länger andauern. Gerade in vielen Fällen von Wirtschaftsmediation kann es sinnvoll sein, zu einer schnellen Lösung zu kommen.

Quellen:

Tagesspiegel.de

Verfasst von: Axel Brodehl | 31. Juli 2016

AfD-interne Mediation

Das wird ein sehr schwieriges Mediationsverfahren. Die AfD (Alternative für Deutschand) in Baden-Württemberg hatte bekanntermaßen zunächst sehr erfolgreich bei der diesjährigen Landtagswahl abgeschnitten und sich dann kurz nach Fraktionsbildung so zerstritten, daß sie in zwei Fraktionen auseinandergebrochen ist. Der AfD-Landesvorsitzende in Baden-Württemberg Jörg Meuthen, der gleichzeitig gemeinsam mit Frauke Petry die Bundespartei führt, hat Anfang Juli die AfD-Fraktion mit 13 weiteren Abgeordneten verlassen und eine neue Fraktion, die ABW (Alternative für Baden-Württemberg), gegründet. Als Hintergrund nannte er antisemitische Äußerungen des inzwischen zurückgetretenen AfD-Abgeordneten Wolfgang Gedeon sowie die fehlende Distanzierung hiervon durch die in der AfD-Fraktion verbliebenen Abgeordneten. Seit die ABW in der vergangenen Woche als reguläre Fraktion im baden-württembergischen Landtag anerkannt wurde, gibt es also zwei Fraktionen derselben Partei in demselben Parlament.

Um die Situation zu klären, soll nun ein Mediationsverfahren durchgeführt werden. Hierbei könnten unterschiedliche Themen eine Rolle spielen vom zukünftigen Umgang miteinander bis hin zu der Frage, ob sich die beiden Fraktionen wieder einen und als eine Fraktion auftreten. Allerdings werden beide Seiten ihr Gesicht wahren wollen. Dies macht es im vorliegenden Fall sehr schwierig, da der Ausgang des Verfahrens nicht nur parteiintern genauestens beäugt wird, sondern auch von der Presse und damit von den Wählern. Durch den kometenhaften Aufstieg der Partei sowie die permanenten Querelen zwischen Meuthen und Petry im Bundesvorstand findet das Verfahren über die Grenzen Baden-Württembergs hinaus auch in der restlichen Nation Beachtung. Dies erschwert die Arbeit im Mediationsverfahren, zumal es sich nicht nur um einen Inhalt handelt, der öffentlich verfolgt wird, sondern außerdem um öffentlich ausgetragene persönliche Befindlichkeiten. Eine sehr spannende Aufgabe für den Mediator, um die er allerdings nicht unbedingt zu beneiden ist.

Quellen:

Stuttgarter Zeitung

Focus

 

Verfasst von: Axel Brodehl | 11. Juli 2016

Wie man Konflikte verhindert

Heute wurde ich wieder mal gefragt, wie man Konflikte verhindern kann. Die Antwort ist sehr einfach:

Man kann nicht jeglichen Konflikt verhindern. Aber manche Konflikte lassen sich tatsächlich verhindern und andere zumindest in ihrer Intensität reduzieren. Das entscheidende Schlagwort heißt – für viele sicherlich nicht überraschend – Kommunikation.

Wichtig sind ein respektvoller Umgang sowie eine offene Kommunikation.

Ein respektvoller Umgang miteinander ist eigentlich selbstverständlich. Kommt es jedoch zu einem Konflikt, verabschieden wir uns nur allzu leicht hiervon. Damit befeuern wir einen Konflikt, anstatt ihn zu entschärfen. Es ist wie mit einer gemeinsamen Suppe, an der zwei verärgerte Köche gemeinsam arbeiten, in die der eine Pfeffer reinwirft: das schärft die Suppe und führt dazu, daß der andere als Reaktion vermutlich ebenfalls Pfeffer reinwirft, was die Suppe noch mehr verschärft. Das kann endlos hin- und hergehen, während sich die Situation immer weiter verschärft, die Suppe also immer ungenießbarer wird. Höre ich hingegen auf, dann stehen die Chancen gut, daß der andere ebenfalls aufhört. Man verläßt also mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit die Eskalationsspirale. Damit ist der Konflikt zwar nicht gelöst, aber er verschlimmert sich nicht weiter. Denn eine Lösungsfindung ist bekanntlich umso schwieriger und zeitintensiver, umso schärfer der Konflikt ausfällt. Sind wir also bereits in einem Konflikt, sollten wir darauf achten, dennoch einen respektvollen Umgang zu wahren und die Situation nicht durch unsere Wortwahl zu verschärfen.

Eine offene Kommunikation wiederum führt nicht selten dazu, daß ein Konflikt erst gar nicht entsteht. Denn mit einer offenen Kommunikation zeigen wir dem anderen unsere Bedürfnisse, Wünsche oder Befürchtungen und in manchen Fällen auch, wo unsere Grenzen liegen. Viele Konflikte resultieren daraus, daß jemand in Unkenntnis unserer Bedürfnisse, Wünsche, Befürchtungen oder Grenzen etwas sagt, macht oder unterläßt, was uns verletzt – und ein neuer Konflikt kann geboren werden.

Mit einem respektvollen Umgang und einer offenen Kommunikation lassen sich also zahlreiche Konflikte vermeiden, während bereits entstandene Konflikte häufig nicht weiter intensiviert werden – in der Hoffnung, daß sich die andere Konfliktpartei hierdurch ebenfalls von einer Verschärfung der Situation abbringen läßt.

Verfasst von: Axel Brodehl | 30. Juni 2016

Fernstudium Mediation

Vor ein paar Tagen wurde ich gefragt, was ich von einem Fernstudium Mediation halte. Das pauschal zu beantworten ist schwer; immerhin gibt es inzwischen eine Vielzahl von Angeboten. Es ist nie verkehrt, sich mit der Materie Konfliktmanagement und alternative Streitlösungs- und -begleitungsverfahren zu beschäftigen. Und ein reiner  Fernlehrgang ist sicherlich besser als gar nichts.

Wer aber wirklich etwas für das Leben mitnehmen möchte, sollte aus meiner Sicht unbedingt darauf achten, daß es möglichst viele Präsenzveranstaltungen gibt. Denn erst im Diskurs und vor allem in den praktischen Übungen lernt man richtig, mit unterschiedlichen Konfliktsituationen umzugehen. Theorie ist ausgesprochen wichtig, um die unterschiedlichen Konfliktbeilegungsverfahren kennenzulernen, zu verstehen und untereinander abgrenzen zu können. Aber erst das konstruktive Feedback vom Kursleiter und den anderen Teilnehmern hilft meiner Ansicht nach, das Erlernte so zu verinnerlichen, daß man es in der Praxis dann auch vernünftig und zielführend einsetzen kann.

Viel Erfolg!

Verfasst von: Axel Brodehl | 31. Mai 2016

Konflikte im Ausland

Die typischen Konflikte gibt es überall: Ärger in der Familie, Krach mit den Nachbarn, Konflikte am Arbeitsplatz, Streit mit Geschäftspartnern, etc. Egal ob in Indien, Australien, Japan, Südafrika oder Mexiko. Das kam in verschiedenen Gesprächen im Rahmen der diesjährigen Weltkonferenz von Rotary International in Seoul (Südkorea) immer wieder zur Sprache.

Und dann sind da die Konflikte, die uns in Deutschland zwar häufig bekannt, im Alltag aber völlig fremd sind. So gibt es beispielsweise Streit bei der Frage, wer den ersten Zugriff auf das Brunnenwasser erhält. Konfliktträchtig ist auch die Wahl zwischen dem Begleichen der Miete, dem Kauf von Lebensmitteln oder dem Zählen des Schulgelds, was nicht selten zu Lasten des Schuldgelds und der Miete geht. Auch die Frage, wer Vorrang von medizinischer Hilfe bei lebenswichtigen Behandlungen und Operationen erhält, führt nicht selten zu Streit.

Werden Konflikte grenzübergreifend ausgetragen, dann helfen unter anderem die Mediatoren von Mediators Beyond Borders International, eine überregionale Vereinigung von aktiven Rotariern, die aber auch bei den lokalen Konflikten in ihrer jeweiligen Region dabei helfen, den Dialog wieder aufzunehmen, um den Konflikt dauerhaft zu lösen.

Verfasst von: Axel Brodehl | 30. April 2016

Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG) in Kraft getreten

Am 01.04.2016 ist das Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG) in Kraft getreten. Dieses verpflichtet Unternehmen, Verbraucher auf die Möglichkeit einer außergerichtlichen Streitbeilegung aufmerksam zu machen, wenn es bei Kauf-, Dienstleistungs- oder Online-Verträgen zu Konflikten kommt (siehe auch hier).

Ein Unternehmer, der eine Website unterhält oder Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) verwendet, muß den Verbraucher gemäß § 36 VSBG klar und verständlich davon in Kenntnis setzen, inwiefern er zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren bereit oder verpflichtet ist und welche Verbraucherschlichtungsstelle zuständig ist. Der Unternehmer muß diese Hinweise auf seiner Website bzw. zusammen mit seinen AGB aufzeigen.

Quelle:

Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG)

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