Verfasst von: Axel Brodehl | 24. August 2016

Zuliefererstreit bei VW

Ein Klassiker der Wirtschaftsmediation: zwei Unternehmen arbeiten seit Jahren eng miteinander und sind eigentlich aufeinander angewiesen. Dann kommt Sand ins Getriebe, ein Streit eskaliert. Im schlimmsten Fall wird der Disput in den Medien ausgetragen oder zumindest verfolgt; so war es gerade zu sehen zwischen der Volkswagen AG und zwei Tochterunternehmen des Zulieferers Prevent.

Zwischenzeitlich hatte sich sogar die Bundesregierung eingeschaltet. Aus Sorge um ca. 28.000 betroffene Arbeitsplätze, für die Kurzarbeit im Gespräch war, was die Beitragszahler etwa 10 Millionen pro Woche hätte kosten können, appellierte die Bundesregierung an die Konfliktparteien, sich zu einigen. Der ausgetragene Konflikt kostete die Volkswagen AG angeblich 100 Millionen Euro pro Tag. Inzwischen kam es zu einer Einigung, deren Inhalt öffentlich nicht bekannt ist.

Der Konflikt und die zukünftige Weiterarbeit zwischen VW und Prevent zeigt, wie sehr beide Seiten aufeinander angewiesen sind. Nicht immer findet sich so schnell eine Lösung wie im vorliegenden Fall. Wenn Emotionen eine Rolle spielen, kann der Klärungsprozeß deutlich länger andauern. Gerade in vielen Fällen von Wirtschaftsmediation kann es sinnvoll sein, zu einer schnellen Lösung zu kommen.

Quellen:

Tagesspiegel.de

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Responses

  1. […] über Zuliefererstreit bei VW — Mediation […]


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