Verfasst von: Axel Brodehl | 31. Mai 2014

Tod bei Mediation

Leider gibt es das auch: in Nord-Darfur wurde ein sogenannter Friedenswächter aus Ruanda getötet, als er versuchte, eine Mediation zwischen zwei bewaffneten Konfliktparteien durchzuführen. Es handelte sich um eine von den Vereinten Nationen und der Afrikanischen Union eingesetzte Friedensmission (UNAMID). Berichten zufolge wurde eine der Gruppen im Laufe des Treffens aggressiv und begann, auf das ruandische Team zu schießen. Drei der Friedenswächter wurden teils schwer verletzt, der vierte starb.

Der Chef von UNAMID erklärte: <Unsere Friedenswächter versuchten, den Konflikt in gutem Glauben zu mediieren, doch bedauernswerterweise wurden ihre Bemühungen nicht geschätzt. Sie zahlten den höchsten Preis mit Courage und Einsatzbereitschaft bei der Ausübung ihrer noblen Aufgabe: beim Versuch, Darfur Frieden zu bringen.>

Glücklicherweise gibt es aber auch immer wieder erfolgreiche Friedesmissionen.

Im Gedenken an diejenigen, die für den Frieden ihr Leben riskieren.

Quellen:

foxnews

allafrica.com

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Responses

  1. Hier geht es doch nicht darum „Bemühungen zu schätzen“, sondern darum, dass diese „Bemühungen“ leider die falschen waren. Ein dort eingesetzter Mediator sollte tiefe Kenntnisse über die Situation und die Sitten / Gebräuche der jeweiligen Gruppen haben.


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