Verfasst von: Axel Brodehl | 28. Juli 2009

Positionspapier der Deutschen Wirtschaft

Regelmäßig treffen sich namhafte Unternehmen wie SAP, E.ON, Siemens, Audi, Bayer, Bombardier und die Deutsche Bahn in der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) am „Round Table ‚Mediation und Konfliktmanagement‘ der deutschen Wirtschaft“.

In ihrem aktuellen Positionspapier begrüßen die teilnehmenden Großunternehmen, bei denen es sich allesamt um bedeutende Nutzer der Mediation handelt, den Bedeutungszuwachs, den die Mediation durch die europäische Mediationsrichtlinie und das daraus resultierende Gesetzgebungsverfahren zu einem möglichen Mediationsgesetz erlangt. Die Teilnehmer befürworten eine Anwendung der Richtlinie auch über das Zivil- und Handelsrecht hinaus. Allerdings lehnen sie eine zu detaillierte Regulierung der Mediation ab, sondern fordern, daß der Gesetzgeber sich in der inhaltlichen Umsetzung der Richtlinie auf die Grundzüge beschränkt.

In ihrem Positionspapier fordern sie weiterhin, die Mediationsausbildung nicht zu reglementieren, sondern statt dessen nur den europäischen Verhaltenskodex für Mediatoren zu stärken. Auch lehnen sie Anerkennungs-, Zulassungs- oder Gütesiegelregelungen ab.

Diese und weitere Forderungen können in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift für Konfliktmanagement (ZKM) im Volltext nachgelesen werden.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft

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