Verfasst von: Axel Brodehl | 29. August 2008

Schule wird nicht zusammengestrichen

Erfreulich: Mal wieder hat es ein Mediationsverfahren geschafft, daß die Beteiligten zu einem gemeinsamen Ergebnis gekommen sind. Und das ist gar nicht so leicht bei einer Vielzahl von Beteiligten mit unterschiedlichen Interessen, wie das bei Mediationen im öffentlichen Bereich üblich ist. Bei dem hier geschilderten Verfahren waren der Kreis, mehrere Gemeinden, die Schüler sowie die Eltern vertreten, so daß über 20 Personen teilnahmen.

Es ging um den Plan des Kreises, in Idstein im Taunus die Zweige Haupt- und Realschule der Limesschule zu schließen und die Schüler in Zukunft ins benachbarte Niedernhausen zu schicken. Nach einem Sturm der Entrüstung folgte die Politik dem Vorschlag, eine Klärung der Sache in einem Mediationsverfahren zu versuchen. Im Ergebnis wurde beschlossen, daß sowohl die beiden betroffenen Schulen als auch die weiteren zwei Idsteiner Schulen (eine Integrierte Gesamtschule und ein Gymnasium) ihr bisheriges Bildungsangebot behalten dürfen. Darüber hinaus soll im Idsteiner Land eine weitere Sekundarstufe II eingerichtet werden, um das Idsteiner Gymnasium zu entlasten.

Jetzt muß der Kreistag die Ergebnisse der Mediation umsetzen und entsprechende Regelungen treffen.

Quelle:

Main Rheiner


Responses

  1. […] von einer Partei im Nachhinein torpediert wird. Ähnliches passiert zur Zeit nicht von Frankfurt in Idstein/ Taunus, wo ebenfalls Politiker sich weigern, dem im Mediationsverfahren gefundenen Ergebnis zum Thema […]


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