Verfasst von: Axel Brodehl | 29. Juli 2008

Schalke 04 läßt Slomka nicht ziehen

Der Fußball Bundesligist Schalke 04 beurlaubte im April 2008 seinen Trainer Mirko Slomka. Seither sucht dieser einen neuen Arbeitgeber. Allerdings gab Schalke 04 seinen ehemaligen Trainer bisher nicht frei. Hintergrund ist, daß Slomka eine höhere Abfindung verlangt, als Schalke 04 zu zahlen bereit ist. Slomka hatte sich in seinen Vertrag keine feste Ablösesumme schreiben lassen. Sein Vertrag läuft bis Juni 2009.

Könnte der Streit durch ein Mediationsverfahren gelöst werden? Konflikte zwischen Vereinen und ihren Trainern zählen zu den Einsatzgebieten der Mediation, d.h. sie eignen sich grundsätzlich für eine Mediation. Allerdings stehen hier offensichtlich reine finanzielle Gründe einer Einigung im Weg. Damit sind nicht nur die Positionen bekannt, sondern wohl auch die jeweils dahinter liegenden Interessen beider Seiten. Trotzdem kann auch in solchen Situationen ein Mediationsverfahren dazu führen, daß man zu einer gemeinsamen Lösung kommt. Für Schalke 04 könnte sich das lohnen, weil man dann keinen Trainer mehr bezahlen müsste, dessen Dienste nicht mehr beansprucht werden. Außerdem gäbe es für den Verein einen Schauplatz weniger, d.h. er könnte sich besser auf die anstehende Saison und die Champions League Qualifikation konzentrieren. Und für Slomka könnte das bedeuten, daß er endlich wieder (bei einem neuen Verein) arbeiten dürfte.

Quelle: Sport Bild, Heft Nr. 30 vom 23. Juli 2008


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