Auf Jurablogs ist ein kleiner Krieg ausgebrochen.
Alles fing an mit einem Beitrag von Rechtsanwalt W.S. auf seinem Blog Strafprozesse und andere Ungereimtheiten, der mit Rudelbums im Reisebus überschrieben war. Daraufhin beschwerte sich Rechtsanwalt A.H. auf seinem Blog jurabilis über das teils tiefe Niveau von Blogs, die auf jurablogs gelistetet sind. In seinem Beitrag Tiefer geht es immer schrieb er: „Mittlerweile muss man sich leider für die meisten „Blawgs“ von Rechtsanwaltskollegen nur noch schämen.“ Den „neuen inhaltlichen Tiefpunkt“, den er beim Kollegen W.S. sieht, nahm A.H. zum Anlaß seiner Forderung, einen „Schundfilter“ auf jurablogs einzuführen. W.S. reagierte mit dem Vorwurf Mißbrauch von Berufsbezeichnungen, woraufhin A.H. wiederum einen Nachtrag zu seinem Post schrieb.
An den Kommentaren zu den genannten Beiträgen kann man erkennen, daß sich immer mehr an der Diskussion beteiligen und der einen oder anderen Seite kräftig zustimmen. Inzwischen griff auch so mancher juristischer Blog das Thema auf, etwa hier, hier und hier.
Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten: entweder der Streit erledigt sich von selbst, weil die Betroffenen die Lust verlieren oder irgendwann nicht mehr wissen, was sie dazu noch schreiben sollen. Oder:
Wenn zwei sich streiten
… hilft manchmal nur noch ein Mediator! :-D

Juristen!
Von: Tretmühle am 27. Oktober 2008
um 2:03
Sex sells
Von: Willy am 27. Oktober 2008
um 2:20
Kann man sowas eigentlich mediationieren?
Von: zim am 27. Oktober 2008
um 3:37
Ja, auch ein solcher Fall würde sich mediieren lassen. Im Grunde genommen kann man bei (fast) jedem Streit versuchen, ihn im Wege einer Mediation zu lösen. Voraussetzung ist, daß die Beteiligten damit einverstanden sind, eine Konfliktlösung mittels eines Mediationsverfahrens zu versuchen.
Ob die Mediation letztlich erfolgreich ist, hängt von den Einzelheiten des Falles ab und davon, wie die Beteiligten miteinander umgehen, was ihnen wichtig ist und wo sie möglicherweise die zur Sprache kommenden Hintergründe von Handlungsweisen, Gedanken und Gefühle der anderen Seite nachvollziehen können.
Von: aXel Brodehl am 27. Oktober 2008
um 4:35
Medaition setzt zunächst voraus, dass beide Parteien dies wünschen. Wie ich meinen geschätzten Kollegen Siebers kenne, hat er viel zu viel Spaß am Bloggen und ein noch breiteres Kreuz, so dass der Wunsch nach mediativer Auseinandersetzung sich in Grenzen halten dürfte.
Von: RAin Kerstin Rueber am 28. Oktober 2008
um 9:31
Vermutlich gehts in Wahrheit darum: Wer hat mehr realen Sex?
Von: Gunnar am 28. Oktober 2008
um 10:29
Siehe mein Kommentar gestern auf der Seite jurabilis. Ich finde das Hauen und Stechen unter Kollegen jedenfalls absolut unnötig.
Schön, dass es inzwischen auch ein paar „neutrale“ Kommentare gibt. Schließlich haben hier zwei Menschen schlicht ihre Meinung geäußert. Und?
Von: Julia am 28. Oktober 2008
um 11:20
„Krieg“ ist völlig unpassend in diesem Kontext.
Von: Ehrensenf am 28. Oktober 2008
um 12:06
So ernst war das gar nicht gemeint. Ich gehe auch davon aus, daß die Herren A.H. und W.S. die Geschichte selbst nicht ernst genug nehmen, daß eine Konfliktlösung à la Mediation wirklich notwendig wäre. Vielleicht ist Ihnen auch das Smiley am Ende meines Beitrags aufgefallen. ;-)
Von: aXel Brodehl am 28. Oktober 2008
um 12:23
Hier würde ich eher Meditation empfehlen, da vermutlich genug Geist zum Meditieren vorhanden sein dürfte, ist zeiteffizienter und wirkungsvoller…
Von: Jim Jogger am 28. Oktober 2008
um 12:43
Zeiteffizient? Wirkungsvoll? Wenn es ein Wort für Zeitverschwendung gibt, dann heißt das Meditation.
Von: DDFA am 28. Oktober 2008
um 1:02
@DDFA
Man muss natürlich intellektuell reif sein für Meditation und sich darauf einlassen können, ausgeprägte psychische Verknöcherungen und Blockaden sollte man zuvor von anderen Spezialisten lösen lassen.
Von: Martina am 28. Oktober 2008
um 1:24
Hinsichtlich des Unterschiedes von Mediation und Meditation darf ich auf den Beitrag Warum Meditation nichts mit Mediation zu tun hat verweisen.
Von: aXel Brodehl am 28. Oktober 2008
um 1:39
Der Unterschied ist bewusst, gemeint war Meditation, wobei das Geschriebene wohl auch für Mediation zutreffen dürfte.
Von: Martina am 28. Oktober 2008
um 2:15
Nach mehreren Kommentaren zum Thema Meditation auf einem Mediationsblog war der Hinweis auch nur für diejenigen Leser gedacht, die den Unterschied zwischen Mediation und Meditation nicht kennen.
Von: aXel Brodehl am 28. Oktober 2008
um 3:17
[...] oder sogar versucht, dessen verlinkung in einem verzeichnis zu beschränken. so geschehen hier. auch viele andere diskutieren da mit und erhöhen durch verlinkung den traffic. auch ich bin einer der [...]
Von: traffic generieren « //dashboardgrump/bin am 29. Oktober 2008
um 5:19