Wie bereits berichtet, streiten der Tierpark Neumünster und der Zoologische Garten Berlin über die Rechte an Knut, dem Eisbären. Knuts Vater, der Eisbär Lars, stammt aus Neumünster und wurde an Berlin nur ausgeliegen. Daher macht der dortige Tierpark Verwertungsrechte an Knut geltend. Im Vertrag soll auch stehen, daß der erste überlebende Eisbär dem Tierpark Neumünster gehöre.
Nachdem sich beide Seiten nicht einig wurden, bot der Direktor des Neumünster Tierparks dem Berliner Zoo vor drei Monaten ein Mediationsverfahren an. Darauf ist der Berliner Zoo offenbar nicht eingegangen.
Vor einer Woche sagte der Direktor des Berliner Zoos, Bernhard Blaszkiewitz, bei der Hauptversammlung der Zoo-Aktionäre: “er gehört nicht uns, sondern Neumünster.” Trotzdem sieht er keine rechtlichen Möglichkeiten des Tierparks, weshalb er weiterhin erklärte: “Die bekommen ein paar Pinguine, und dann ist die Sache in Ordnung.”
Der Tierparkchef aus Neumünster, Peter Drüwa, reagierte prompt mit der Ankündigung einer Klage. Somit scheint der Weg zu einer gütlichen Einigung mittels eines Mediationsverfahrens in weite Ferne gerückt.
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